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HERZOGLICHES RESIDENZSCHLOSS

Das Schloss wurde am Ort der ehemaligen Piastenburg vom Ende des 13. bis Anfang des 14. Jh. errichtet. 1628 kaufte Albrecht Wallenstein das Herzogtum von Kaiser Ferdinand II. Er ließ die ruinierte Burg abreißen und begann, am selben Ort eine neue Residenz aufzubauen. Sie wurde von Vincent Boccaccio entworfen.

Der Tod des Herzogs unterbrach diese Arbeiten. Erst sein Nachfolger, Wenzel Eusebius Lobkowicz, setzte 1670 den unterbrochenen Bau fort, diesmal nach den Plänen von Antonio Porta. Sein Sohn Ferdinand vollendete das Werk vor 1700.

Peter von Biron, der Herzog von Kurland und seit 1786 Herr von Sagan, unternahm viele Veränderungen im Schlossinneren, ohne jedoch Hand an die Fassade zu legen. 1842 wird das Herzogtum mit dem Residenzschloss Eigentum von Dorothea Talleyrand-Périgord. Der Saganer Hof gehörte zu den bekanntesten in Europa. In dieser Zeit wurden im Schloss viele Modernisierungsarbeiten vorgenommen. Die heutige Form des Schlosses ist vom Barock geprägt.

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