Start Tourismus Denkmäler KIRCHE ST. MARIÄ-HEIMSUCHUNG UND HEILIG-GRAB-KAPELLE

KIRCHE ST. MARIÄ-HEIMSUCHUNG UND HEILIG-GRAB-KAPELLE

Stifter der Kapelle zu Ehren der Muttergottes war Abt Ludolf (1404). Ursprünglich war sie aus Holz und besaß einen Altar. Im Jahr 1444 wurde sie unter Abt Heinrich Stislav durch eine Backsteinkirche ersetzt, die später im 17. und 18. Jahrhundert wieder umgebaut wurde. In ihrer heutigen Form ist sie eine barocke Kirche mit teilweise erhaltenen gotischen Elementen. In dem im Stil der Spätrenaissance gehaltenen Innenraum befindet sich ein Altar, der um 1600 erbaut wurde. Das Bild des Hauptaltars stellt die Szene der Heimsuchung Mariä dar.

Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben, dessen Anfänge bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. An der Kirche befindet sich auch die Heilig-Grab-Kapelle – zweifellos eines der wertvollsten Bauwerke, das bis in unsere Zeit überlebt hat.

Die Heilig-Grab-Kapelle ist eine getreue Kopie der Heilig-Grab-
Ädikula in Jerusalem. In Europa gibt es nur zwei von solchen Kapellen – eine in Görlitz und die andere in Żagań.

Die Arbeiten zur Errichtung der Kapelle begannen gegen Ende des 16. Jahrhunderts auf Initiative des Abtes des Augustiner-Chorherrenstifts in Żagań, Jakob II. Liebig. Der Bau wurde unter Abt Friedrich Tschauer fertiggestellt. Die Heilig-Grab-Kapelle wurde aus Sandsteinschlägen gefertigt, hat ein flaches Dach, das von einem sechssäuligen lampenförmigen Turm gekrönt ist. Im Jahr 2016 wurde sie restauriert.

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